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Präparat: A38 A (H)
Skelettmuskulatur, längs
Eisenhämatoxilin
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Die Kerne der Skelettmuskelfasern liegen randständig unter dem Sarkolemm, der Plasmamembran. Die charakteristische Querstreifung wird durch die regelmäßige Anordnung der Myofibrillen hervorgerufen. Als Myofibrillen werden die lichtmikroskopisch erkennbaren kontraktilen Elemente der quergestreiften Muskulatur bezeichnet (Durchmesser 1-2 µm). Sie bestehen aus zusammengelagerten Gruppen von Aktin- und Myosinfilamenten, die nur elektronenmikroskopisch identifiziert werden können. In einer Skelettmuskelfaser sind die Fibrillen parallel angeordnet und durchziehen sie in ganzer Länge. Jede Myofibrille besteht aus hintereinander liegenden Sarkomeren, die in den parallelen Fibrillen alle auf einer Höhe liegen. Auf Grund ihrer unterschiedlichen Lichtbrechung lassen sich zunächst dunkle und helle Streifen unterscheiden. Die dunklen Streifen werden als A-Streifen bezeichnet, sie sind doppelbrechend (anisotrop). Hier überlappen sich Aktin- und Myosinfilamente, die Breite des I-Streifen variiert also je nach Kontraktionszustand. Im A-Streifen ist gelegentlich ein heller Mittelstreifen (H-Zone, Myosinfilamente) angedeutet. Die I-Streifen (Aktinfilamente) sind nur schwach doppelbrechend (isotrop) und erscheinen hell, sie sind durch eine dunklere, schmale Zwischenscheibe, den Z-Streifen, in zwei Hälften untergliedert. Der Bereich zwischen zwei benachbarten Z-Scheiben wird als Sarkomer bezeichnet.